Hotel Garberhof in Mals
Zusammenfassung
Qualitative Erweiterung Hotel Garberhof mit Umbau / Erweiterung Barbereich und Fassadenertüchtigung Ansicht Süd
Maßnahmen
Errichtung eines Biopools & Gartenneugestaltung
Umbau/Erweiterung Bar >
Gestaltungsmerkmal Trockenbaugewölbe
Fassadensanierung Bettenhaus und Ansicht Süd > neues Sprengwerk zur Angleichung an die Bestandfassade Nord
Sanierung von 20 Bestandszimmern inkl. neuer Sanitärbereiche
Umbau/Erweiterung Wellnessbereich mit neuen Behandlungsbereichen

Der neue „Garberhof“ in Mals – ein Boutique-Hotel eingebettet ins wunderschöne Vinschgau – wurde in einer Rekordbauzeit von 9 Wochen realisiert.
Wir haben neue kulinarische Bereiche geschaffen und einen neuen Look für die Fassaden. Darüber hinaus wurde die Bar, die Lounge, der Beauty- und Spa-Bereich sowie 20 Zimmer, Junior-Suiten und Suiten neugestaltet. Das Highlight im neu angelegten Garten ist ein großer Biopool.
Erholungsbauten sind dann gut, wenn sich die architektonische Haltung im Identifikatorischen manifestiert. Das drückt sich insbesondere in der Verwendung von ortstypisch und historisch gewachsenen Materialien, Bauformen und Baukörpergrößen aus. Dabei wurde kein historisierender Stil gewählt, sondern vielmehr eine zeitgenössische, zurückhaltende aber klare und prägnante Architektursprache. Die Räume und Gebäude zeigen sich als ruhig, selbstbewusst und zeitlos.


Konstruktionsart und Material
Außenböden: Holzroste Föhre
Extensive Begrünung der Flachdachstrukturen
Biopool als Naturbadeteich mit Filterbecken: Natursteinkies, Steinblöcke, Wasserpflanzen
Bar: Pfosten-Riegelfassade, Trockenbau Gewölbe auf U-förmigen Holzstützen
Fassade: vorgehängtes Sprengwerk aus Lärchenholz, Außenwände und Arcaden verputzt, teils Wandverkleidung mit vertikaler Lärchen Sichtschalung
Decken: Holz-Sichtdecke, Heraklithdecken
Innenwände: Fichte-Dreischichtplatten, lackierte, profilierte Wandverkleidungen, schräge Trockenbauwände mit Lehmputzoberfläche
Innenböden: Terrazzo, Naturstein, Dielenboden bzw. Holzdielenboden (Ulme + Fichte)
Was ist nachhaltig am Projekt?
Insbesondere innerhalb des Bettenhauses wurde eine Kubatur aus den 90er-Jahren in seiner Substanz, voll erhalten und aufgewertet. Die zusätzlichen Komponenten im inneren und äußeren, sind mechanisch gefügt, sodass Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder verlustfrei Rückgebaut werden können – Stichwort Zirkularität.
Bilder
Juli Eberle
Moritz Hoffmann